Für wen ist Psychotherapie geeignet?

Für Personen mit persönlichen Problemen oder seelischen Belastungen, die er/sie nicht mehr alleine bewältigen kann, bieten wir professionelle Unterstützung und Hilfe in Form von Beratung und Therapie. Diese ist vor allem dann zu empfehlen, wenn die Beschwerden bereits länger andauern oder sogar schlimmer werden. In einem vollkommen unverbindlichen und kostenlosen Erstgespräch klären wir gemeinsam mit Ihnen, ob und in welcher Form Therapie für Sie ratsam wäre.

Psychotherapie kann u. a. bei folgenden Problemen helfen:

  • Niedergeschlagenheit, belastende Trauerzustände, Depression
  • Ängste, Phobien
  • Erschöpfungszustände, Stressreaktionen
  • Psychosomatische Beschwerden, Migräne
  • Essstörungen wie Anorexie, Bulimie oder Adipositas (Fettsucht)
  • Sexuelle Schwierigkeiten
  • Selbstmordgedanken
  • Nach Misshandlungen
  • Süchte (Alkohol, Medikamente, Drogen)
  • Beziehungsprobleme (z. B. in der Ehe)
  • Konflikten (mit Verwandten, Bekannten, Arbeitskollegen)
  • Kontaktschwierigkeiten (z. B. unangemessene Schüchternheit)

Methoden

Seit Sigmund Freuds Psychoanalyse wurden unzählige psychotherapeutische Methoden, mit oft zweifelhaftem Erfolg entwickelt. Um ein gewisses Maß an Seriosität zu gewährleisten, hat der ÖBVP (Östereichischer Bundesverband für Psychotherapie) eine Liste der wissenschaftlich fundierten und anerkannten Therapiemethoden erstellt. Wenn ein Therapeut eine dieser Methoden anwendet und dieser auch in der vom Gesundheitsministerium herausgegebenen Therapeutenliste steht, dann besteht auch die Möglichkeit eines Kostenzuschusses von Seiten der Krankenkassen für die Dauer der Therapie.

Details zu allen in Österreich anerkannten Therapiemethoden finden sich auf den Seiten des ÖBVP. Wir arbeiten zur Zeit mit folgenden Methoden:

Who is who

PsychotherapeutIn:
Psychotherapeut ist seit dem Bestehen des Psychotherapiegesetzes ein geschützter Titel; d. h. nur Personen mit einer qualifizierten Ausbildung dürfen ihn tragen.
PsychiaterIn:
PsychiaterInnen sind Ärzte, die sich vor allem der Behandlung schwerster Fälle psychischer Erkrankungen widmen und dabei zumeist Medikamente einsetzen.
Psychologe / Pschologin:
Psychologen und Psychologinnen sind v. a. wissenschaftlich tätig und müssen nicht notwendigerweise auch therapeutisches Fachwissen aufweisen.

Sowohl Psychologen und Psychologinnen als auch PsychiaterInnen dürfen erst nach einer zusätzlichen Psychotherapieausbildung den Beruf des Therapeuten ausüben.